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„Die Schönheiten sind mit Worten schwer zu schildern.“
So fasste der österreichische Musikwissenschaftler Kurt Pahlen seine Auseinandersetzung mit Schuberts As-Dur-Messe zusammen.

Franz Schubert begann mit der Komposition seiner fünften von sechs Messen im November 1819 und schloss sie im September 1822 ab. Die überarbeitete Fassung der komplexen As-Dur-Messe entstand 1826 aufgrund von Schuberts Bewerbung für den Posten des Vizehofkapellmeisters. Doch Kaiser Franz I. bevorzugte Messen, „die kurz und nicht schwer auszuführen“ seien – etwas, das man von der As-Dur-Messe nicht behaupten kann.
Ist schon die Wahl der Grundtonart As-Dur ungewöhnlich, so beschreitet Schubert mit der Bevorzugung weiter entfernt liegender, terzverwandter Tonarten Wege, die neue Klangbereiche erschliessen. Lyrische und dramatische Momente wechseln den Textaussagen entsprechend. Schubert erzielt grösste Wirkung mit volksmusikalischen Elementen im Osanna, choralartigen Partien im Benedictus, mit origineller Orchestrierung, kammermusikalischer Transparenz, aber auch mit ausgefeilter Kunstfertigkeit, wie beispielsweise in der grandiosen Schlussfuge des Gloria.

Lassen Sie sich von dieser klanglichen Fülle verzaubern - der Laudate-Chor freut sich auf Ihren Besuch!

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Last modified 29.08.2010