Zu Karl Jenkins
Karl Jenkins, geboren 1944, verbindet in seinen Kompositionen auf originelle Weise die Tonsprache klassischer Musik mit Elementen experimenteller Jazz- und Weltmusik. Von besonderer Eindringlichkeit sind seine in Grossbritannien ausserordentlich beliebten Chorwerke, die nach und nach auch im deutschsprachigen Raum Verbreitung finden. Das Requiem aus dem Jahr 2004 belegte bereits im Frühjahr 2005 den ersten Platz der britischen Klassik-Charts. Heute hat es Weltberühmtheit erlangt.

Das knapp einstündige Werk für Chor, Solisten und Orchester ist in seiner Zusammensetzung einmalig. Zwar hält sich Jenkins an die liturgischen Texte und Abläufe eines Requiems, nutzt aber kompositorische Freiheiten wie die Hinzunahme japanischer Haikus oder lässt den Chor das Dies irę im Hip-Hop-Stil vortragen. Natürlich werden auch die klassischen und melodischen Elemente nicht vernachlässigt und begeistern durch einprägsame und wunderschöne Melodien und überraschende Harmonien.

Hier finden Sie weitere Informationen in englischer Sprache: http://www.karljenkins.com

[ November 2008 | Aus dem Textheft | Zu John Rutter | Zum Magnificat | Zu Karl Jenkins | Zum Requiem | Haiku ]

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Last modified 09.09.2008